suche
.

Tipps für die Praxis

Tipp von Karin Söhngen

Mit meiner Kindergartengruppe hatte ich vor kurzem das Thema "Orff Instrumente". Dazu haben wir die Bauecke auf die Hochebene geräumt. Nun hatten wir einen freien Teppich, in einer durch Schränke abgeteilten Ecke. Dort stellten wir den ausgeräumten Küchenschrank unsere Puppenecke auf und holten die Ampel der Verkehrserziehungskiste.

Jedes Mal wenn wir nun zusammen ein Instrument besprochen und erprobt hatten, legten wir es in den Puppeneckenschrank. So kamen bald etliche Instrumente zusammen. Damit die Kinder auch ohne Vorgabe und Anleitung damit umgehen konnten, kam die Ampel ins Spiel. Stand sie auf rot, blieb der Schrank zu. Stand sie auf grün, konnten die Kinder die Instrumente nehmen und ihre eigene Musik machen. Stellten wir die Ampel auf rot, kamen die Instrumente wieder in den Schrank. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, und bei grün saß oft die halbe Gruppe in der Ecke und probierte die Ideen aus.

Der Umgang der Kinder mit den Instrumenten war sehr sorgsam. Zur Nachahmung empfohlen.

Tipp von Beatrix Bischoff

Ich leite zur Zeit mehrere musikalische Eltern-Kind-Gruppen und war immer am Suchen in den verschiedenen Liederbüchern. Also, kam ich auf folgende Idee:

Ich habe alle Lieder, Fingerspiele, Basteltipps etc. in einer Kartei geordnet. Z. B. Steht bei mir unter A : Karten mit verschiedenen Liedern zum Thema

bullet

Abschied

bullet

Affen

bullet

Aufwachen

bullet

Auto/Bus

Auf jeder dieser Karten sind dann die Ideen zu diesem Thema mit der entsprechenden Angabe zum Buch/Seite/Art des Beitrags/Altersangabe ... Ich habe also alle Bücher, die ich habe durchgeschaut und die Lieder, etc. entsprechenden Themen zugeordnet. Suche ich also jetzt etwas zum Thema Frühling, ziehe ich die entsprechende Karte aus der Kartei und kann gleich sehen, ob ich ein Fingerspiel, ein Lied oder eine Geschichte zum Thema in einem Buch habe.

Ich habe außerdem eine zweite Kartei angelegt, auf der alle Lieder, Fingerspiele und Reime, die ich in meinen Gruppen benötige, auf je einer Karteikarte (DIN A 5) kopiert sind. Wenn ich jetzt eine Stunde vorbereite, suche ich die entsprechenden Karten heraus (alphabetisch geordnet) und kann den Stundenablauf schon zusammenstellen. So habe ich auf jeden Fall immer eine Gedächtnisstütze, auch wenn ich einzelne Lieder auswendig kann (können muss).

Ja, das ist erst mal eine aufwendige Arbeit (hat mir aber auch viel Spaß gemacht), aber wenn man es erst mal geschafft hat, ist es eine große Arbeitsersparnis. Man kann die erste Kartei natürlich auch im Computer erstellen.

Nach oben